Fakten- und Dimensionstabellen, Surrogatschlüssel, Slowly Changing Dimensions (SCD Typ 1-3)
Das Data Warehouse (DWH) nach Ralph Kimball oder Bill Inmon ist das analytische Herzstück von Business-Intelligence-Lösungen.
| Merkmal | Sternschema (Star Schema) | Schneeflockenschema (Snowflake Schema) |
|---|---|---|
| Dimensionstabellen | Denormalisiert (redundant, wenige JOINs) | Normalisiert (in 3NF zerlegt, viele Sub-Tabellen) |
| Abfragekomplexität | Sehr einfach, minimale JOINs, extrem performant | Komplexer, erfordert Multi-Level-JOINs |
| Speicherplatz | Höher durch Redundanz (in DWH irrelevant) | Geringer, redundanzfrei |
| IHK-Empfehlung | Standard für analytische OLAP Data Marts | Selten bevorzugt wegen JOIN-Overhead |
valid_from, valid_to, is_current) und neuem Surrogatschlüssel. Volle historische Genauigkeit!previous_value. Nur begrenzte Historie (1 Vorwert).Erklären Sie den Aufbau eines Star-Schemas (Faktentabelle und Dimensionstabellen). Grenzen Sie das Star-Schema vom Snowflake-Schema hinsichtlich Normalisierung und Abfrageperformance ab.
a) Begründen Sie, warum SCD Typ 1 für diese Anforderung ungeeignet ist. b) Beschreiben Sie den Aufbau und die Funktionsweise einer SCD Typ 2 Implementierung in der Kundendimension (nennen Sie drei typische Metadaten-Spalten). c) Was versteht man unter einem 'Surrogatschlüssel' (Surrogate Key) und warum ist er bei SCD Typ 2 zwingend erforderlich?